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Partnerstädte

Bexbach/Saar

Bexbach wird erstmalig urkundlich erwähnt im Jahre 1219 in einem Tauschvertrag mit dem Kloster Wörschweiler, welches zu jener Zeit zahlreiche Ländereien in Ober- und Niederbexbach besaß. Mittelbexbach war Sitz eines Adelsgeschlechtes, der Edelknechte von Beckensbach. Das Zeichen der Ritter war der sechsstrahlige goldene Stern, Hammer und Schlägel zeigen die enge Verbundenheit zum Bergbau auf, die sich heute im Wappen der Stadt Bexbach wieder finden und als Symbolisierung der sechs Stadtteile Mittelbexbach, Oberbexbach, Niederbexbach, Frankenholz, Höchen und Kleinottweiler gilt.

Bis 1937 waren die einzelnen Stadtteile selbständige Gemeinden, dann wurden sie zusammengefasst zur Höcherberggemeinde und nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgelöst.

1974 entstand durch die Gebiets- und Verwaltungsreform die heutige Stadt Bexbach. Bei dem Wappen der Stadt Bexbach gilt die grüne Grundfarbe als Zeichen der umweltfreundlichen Wohngemeinde. Sie ist eine saarländische Stadt im Saarpfalz-Kreis, hat etwa 18.000 Einwohner und grenzt mit dem Stadtteil Höchen an das Land Rheinland-Pfalz.

Die Weinpatenschaft mit Edenkoben besteht seit 1936 und ist somit die älteste Patenstadt der Stadt Bexbach. Sie entstand aus der wirtschaftlichen Not der Weinstadt Edenkoben und entwickelte sich zu einer relativ lebendigen Partnerschaft, die insbesondere von den Vereinen und der Bevölkerung getragen wird.

Web: www.bexbach.de

Dinkelsbühl/Mittelfranken

Der fromme Dinkelbauer, der auf seinen Äckern das Dinkelgetreide erntete, errichtete eine kleine Kapelle, die er mit seinem Hof an durchziehende Karmelitermönche verschenkte. Sie bauten hier ihr Kloster, bei dem nach und nach Dinkelsbühl als Ansiedlung entstand. Deshalb feierten die Mönche den Dinkelbauer als Kloster- und Stadtgründer.

Die Überlieferung lässt sich historisch nachvollziehen. Allerdings überließ die Reichsstadt als Rechtsnachfolger des fränkischen Königshofverwalters, des „Dinkelbauern“, den Mönchen den Klosterplatz bei der „Alten Kapelle“ erst im 13. Jahrhundert. Damals war die Reichsstadt freilich schon mit Mauern und Türmen befestigt.

Dinkelsbühl ist eine Stadt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken. Heute ist die Stadt aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße. Seit 1998 ist Dinkelsbühl Große Kreisstadt und seit 2013 Mitglied im Bayerischen Städtetag.

Die älteste Städteverbindung Dinkelsbühls besteht nach Edenkoben in der Pfalz. Von Anfang an spielte der Wein eine große Rolle in der Partnerschaft, so beim ersten Patenweinfest im Jahre 1955. Mittlerweile gehören sowohl das Patenweinfest wie die pfälzische Weinschänke am Stadtfest zur Tradition. Gewachsene Freundschaften, regelmäßige gegenseitige Besuche - oft auch auf privater oder Vereinsebene - erfüllen die Verbindung mit Leben.

Anlässlich des 60jährigen Wein-Patenschaftsjubiläum wurde im Juni 2015 in Edenkoben gefeiert.

Web: www.dinkelsbuehl.de

Étang-sur-Arroux/Frankreich

Étang-sur-Arroux ist ein kleiner Ort im Zentrum Frankreichs, eingegliedert in das Departement Saône-et-Loire, in der Region Bourgogne Franche-Comté gelegen. Sie ist Teil der wirtschaftlichen Zweckgemeinschaft "de Beuvray - Val d'Arroux".

Die Bürgerinnen und Bürger der Kommune Étang-sur-Arroux werden Etangeois und Etangeoises genannt.

Die ca. 2000 Einwohner verteilen sich auf eine Ortsfläche von 35 qkm und leben knapp 270 km südlich von Paris.

Der Ort liegt 275 Meter NN am Fluss Arroux, in den hier der Mesvrin mündet, im regionalen Naturpark Morvan. Durch die Gemeinde führt die frühere Route „Nationale 494“.

Besonders sehenswert sind die frühere Kirche Saint-Pierre aus dem 11. Jahrhundert, die fünf bogige Brücke, das Schloss La Perrière und das Haus Le Passeur.

Seit 1977 wird diese über Grenzen reichende Städtepartnerschaft gepflegt.

Radeburg/Sachsen

Radeburg ist eine Stadt im Freistaat Sachsen, circa 12 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Dresden.

Die Stadtgemeinde besteht aus der Kernstadt Radeburg und den Ortsteilen Bärnsdorf, Bärwalde, Berbisdorf, Boden, Cunnertswalde, Großdittmannsdorf und Volkersdorf mit zusammen 7.350 Einwohnern.

Radeburg wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt, 1288 erstmals als Stadt (oppidum). 1884 erhielt die Stadt mit der Lößnitzgrundbahn nach Radebeul einen Schmalspurbahnanschluss, der heute vor allem eine Touristische Attraktion ist.

In der touristisch wenig erschlossenen Region liegt der Reiz in der Stille und Beschaulichkeit der Natur. Die Landschaft wird im Süden - zwischen Volkersdorf und der Röder - durch die offene Kleinkuppenlandschaft geprägt, westlich vom Friedewald und nördlich von der Großenhainer Pflege. Östlich schließen mit der Radeburger Heide die Königsbrück-Ruhlander Heiden an.

Bekanntester Sohn der Stadt ist Heinrich Zille: der Grafiker, Maler und Fotograf wurde am 10. Januar 1858 in einem Haus am Radeburger Markt geboren. Als "Pinselheinrich" erlangte Zille in der Hauptstadt Berlin Ruhm und Anerkennung. Seine spöttische Sozialkritik äußerte er auch in Karikaturen, die Zilles "Milljöh" zeigen, die Alt-Berliner Arbeiterviertel und Vergnügungsorte einfacher Leute.

Die Städtepartnerschaft mit Edenkoben besteht seit 1990.

Web: www.radeburg.de