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Veranstaltungen im November 2019

Gästeführungen und Gruppenangebote

Engel - Männer mit Flügeln?

Weihnachtsausstellung

Termin: 23.11.2019 bis 26.12.2019

Veranstalter: Museum

Eintritt: Museumseintrittt

E-Mail: anfrage@museum-edenkoben.de


Alle Jahre  zur Weihnachtszeit sieht man sie wieder überall – die Engel. Sie sprechen unser Herz an und unsere Sinne. Sie künden vom nahenden Weihnachtsfest – diese kleinen Boten. Und oft stellen wir sie uns vor als Männer mit Flügeln! Aber sind sie das auch?

Die Ausstellung spricht Herz, Auge und Verstand an mit Figuren (oft Sammelobjekte), Bildern, Texten und Büchern.

Am Samstag, den 14.12.19 sind Erwachsene und Kinder zum Basteln von „Hosentaschenengeln“ eingeladen.

Eröffnet wird die Weihnachtsausstellung in diesem Jahr am Samstag, den 23.11.2019 um 14 Uhr!

Sie ist zu sehen immer zu den regulären Öffnungszeiten bis 26.12.19. Sonderöffnungen sind auf Anfrage möglich.

Edekowwener Belzenickelmarkt mit kunsthandwerklicher Ausstellung

Termin: 30.11.2019 bis 08.12.2019

Ort: Goldenes Eck / rund um den Lederstrumpfbrunnen und im Kurpfalzsaal

Veranstalter: Stadt Edenkoben

Internet: www.edenkoben.de

E-Mail: rathaus@edenkoben.de

Download: Flyer / Info / Anlage  


Edekowwener Belzenickelmarkt mit neuem Glanz

Am 30. November und 1. Dezember (1. Advent), sowie vom 6. bis 8. Dezember (2. Advent) öffnet der Edekowwener Belzenickelmarkt am Lederstrumpfbrunnen und um die Prot. Kirche seine Pforten.
Erstmals wird der idyllische Platz am Goldenen Eck, nun auch hinter der Prot. Kirche illuminiert und präsentiert sich bis hin zum Ludwigsplatz mit einem geschmückten Weihnachtsbrunnen in vorweihnachtlichem Ambiente.

Sie finden ausgesuchte Geschenkartikel, wärmende Kleidungsstücke, Gewürze, Honigprodukte, eine große Anzahl an Hochprozentigem (Schnäpse und Liköre) und einiges mehr.

Waffeln, Flammkuchen, Gebäck, selbstgemachte Glühweine, Tee und Kinderpunsch schmecken im Umkreis des herausgeputzten Belzenickelmarktes besonders gut.

Im Kurpfalzsaal findet samstags und sonntags eine Kunsthandwerkliche Ausstellung statt, bei der mehr als 25 Kreativkünstler u.a. Lederkunst, Filzartikel, Drechslerarbeiten, Kaligrafie, Tiffanykunst, Schmuckarbeiten, Dampfmaschinen, Adventsgestecke, Kinder- und Puppenkleidung, u.v.m. präsentieren.
Nebenan wird eine große Schlittschuhbahn die kleinen und die großen Belzenickelmarktbesucher begeistern.

Audio zur Veranstaltung

Übrigens:

Der Belzenickel beschenkt die Kinder am Nikolaustag, den 6. Dezember um 16.30 Uhr und kommt persönlich, um die kleinen Besucher zu begrüßen.

Die Geschäftswelt präsentiert sich am Samstag, 7. Dezember unter dem Motto „Probieren & Flanieren“ von 17 bis 22 Uhr und verführt Sie mit ausgesuchten Weinen. Sie finden hier nicht alles, aber vieles was Sie nicht erwarten.

Der Flyer steht als Downloadversion bereit: >>>

Öffnungszeiten des Marktes:

Samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 12 Uhr, Freitag ab 16 Uhr

Öffnungszeiten der kunsthandwerklichen Ausstellung:
Samstag 14 bis 20 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr

Öffnungszeiten der Schlittschuhbahn: wie Marktzeiten

weitere Informationen:

i-Punkt Edenkoben, Weinstraße 81, Tel.: 06323/9897858, E-Mail: i-punkt@edenkoben.de Rathaus Edenkoben, Weinstraße 86, Tel.: 06323/3811, E-Mail: rathaus@edenkoben.de Tourismusbüro SÜW Edenkoben, Poststraße 23, Tel.: 06323/959 222, E-Mail: touristinfo@vg-edenkoben.de

Glauben Sie an den Weihnachtsmann?

Termin: 08.11.2019 bis 24.12.2019

Veranstalter: Stadt Edenkoben

E-Mail: rathaus@edenkoben.de


Mitmachaktion:
Schicken Sie uns doch Ihre eigenen Erfahrungen mit dem „Belzenickel“, an rathaus@edenkoben.de, oder postalisch an Stadt Edenkoben, Weinstraße 86, 67480 Edenkoben.
Wir freuen uns über jede Einsendung.
Ihre Nikolausgeschichte nimmt auf jeden Fall an einer Verlosung teil und wird auf unserer Homepage veröffentlicht.

 

Oder doch lieber an den Nikolaus und Knecht Ruprecht, oder den Belzenickel und das Christkind? Glauben heißt nicht wissen - sagt der Volksmund. Aber an was sollen wir denn glauben?
Auf Adventskalendern, bei Weihnachtsmärkten oder im Fernsehen sehen wir den dicken Weihnachtsmann im roten Mantel mit weißem Rauschebart, doch ist es nicht eigentlich das Christkind, das die Geschenke am Heiligabend in das verschlossene Wohnzimmer unter den Tannenbaum legt?
Die Antwort kennen häufig nicht einmal die Erwachsenen und Diskussionen gibt es mehr als genug.

Die Verwirrung bezüglich des Geschenkebringers und den Tag der Beschenkung ist groß. Wir versuchen etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen:

Im Jahr 354 wurde Weihnachten von Papst Liberius auf den 25. Dezember festgelegt und im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich verschiedene Festformen mit vielen Brauchelementen heraus, die wir bis heute kennen, wie Krippen und Weihnachtslieder. Zu dieser Zeit wurde Weihnachten jedoch von der Gemeinde zusammen in der Kirche gefeiert und war noch kein Familienfest. Auch die Geschenke für die Kinder gab es nicht an Weihnachten, sondern am 6. Dezember. Denn Mitte des 4. Jahrhunderts starb an diesem Tag der Bischof von Myra, der als Heiliger Nikolaus zum Schutzpatron für alle Kinder wurde.

Die ersten Nikolausbräuche soll es um das Jahr 1000 gegeben haben. Im Laufe der Zeit gesellte sich der Knecht Ruprecht als Gehilfe des heiligen Nikolaus dazu, der am Vorabend des 6. Dezembers zusammen mit dem Nikolaus Kinder zu Hause besuchte.
In den pfälzischen Regionen war er unter verschiedenen Namen wie „Belznickel“ oder „Hans Trapp“ (Weißenburg) bekannt, in Teilen Frankens verbreitete sich der Name „Pelzmärtel“. In der Vorstellung war er ein zotteliger, manchmal richtig unheimlicher Gesell, der die bösen Kinder züchtigen sollte, während der Nikolaus den braven Kindern Nüsse und Obst brachte.
In den Bezeichnungen für den Gabenbringer flossen im Laufe der Zeit das Brauchtum zum Tag des St. Nikolaus („Nickel“) und des St. Martin („Märtel“) zusammen.
So kam es auch, dass Nikolaus und Belzenickel zur selben Figur wurden und damit Gabensack und Rute gleichzeitig bei sich tragen.

Die Popularität des Weihnachtsmanns, der in einem roten Mantel und mit Rauschebart auftritt, rührt von den Karikaturen eines deutschen Auswanderers nach Amerika her. Thomas Nast war im 19. Jahrhundert der politisch einflussreichste Karikaturist der USA. Seine bekannteste Figur ist ein alter Mann mit Rauschebart, der Geschenke verteilt - an Kinder und Soldaten im Feld. Vorbild war für ihn der Pfälzische Nikolaus, der Pelznickel. Thomas Nast legte mit diesem Bild den Grundstein für einen Figurenmythos. Er wurde sozusagen Vater des modernen Weihnachtsmanns, der Geschenke und Rute dabei hat, die er am Heiligen Abend verteilt. Der Weihnachtsmann vereinigt somit Eigenschaften des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra und seines Begleiters, des Knechts Ruprecht.

Verantwortlich für die Ablösung des St. Nikolaus durch das Christkind waren im 16. Jahrhundert die Protestanten. Sie lehnten die römisch-katholische Form der Heiligenverehrung ab – somit auch den Heiligen Nikolaus. Im Zuge der Reformation zu Zeiten von Martin Luther sollte der Nikolaus „ersetzt“ werden und wurde der traditionellen „Kinderbeschenktag“ auf den ersten Weihnachtsfeiertag verlegt. Das Christkind wird häufig als blondgelocktes Kind mit Flügeln und Heiligenschein dargestellt, das Geschenke bringt ohne gesehen zu werden. Die Idee des Christkinds hat heute auch in vielen katholischen Regionen Einzug gehalten.

„Väterchen Frost“ aus der slawischen Mythologie, der auf Abbildungen mittlerweile dem Weihnachtsmann zum Verwechseln ähnlich sieht, beschenkt die Kinder in der Neujahrsnacht. Dabei wird er von seiner Enkelin Snjegurotschka (Schneemädchen oder Schneeflöckchen) begleitet.

Aber waren es nicht eigentlich die Heiligen Drei Könige, die dem Jesuskind Geschenke brachten? Das ist auch der Grund, warum spanische Kinder bis zum 6. Januar auf ihre Gaben warten müssen.

Ob nun das Christkind, der Weihnachtsmann, der Nikolaus oder der Belzenickel die Geschenke bringt, ist für die Beschenkten einerlei. Außerdem gibt es in der besinnlichen Adventszeit für ALLE genug zu tun, um das Weihnachtsfest vorzubereiten.
In Edenkoben ist sicher, dass am 6. Dezember auf dem „Belzenickelmarkt“ am Lederstrumpfbrunnen und rund um den Ludwigsplatz ein Gabenbringer vor Ort sein wird.

Auch der Heilige Nikolaus und die ihn begleitenden Engelchen werden nicht fehlen; dafür hat Alois Wintergerst von den Pfälzer Malern mit einem Standbild gesorgt und Kindergartenmädchen werden engelsgleich mit Süßigkeiten umherschwirren.

 

Verstorbene Pfälzer Maler

Von

Termin: 17.11.2019 bis 23.02.2020

Ort: Galerie Neumühle, Klosterstr. 173, 67480 Edenkoben

Veranstalter: Galerie Neumühle Edenkoben

Beginn: Mi. - Fr. 10:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr, So. 15:00 bis 17:00 Uhr.

Eintritt: Eintritt frei

Internet: www.galerie-neumuehle.de

E-Mail: info@galerie-neumuehle.de


In Edenkoben zeigt eine Ausstellung in der Galerie Neumühle ab dem 17. November 2019 eine vielzahl von Kunstwerken verstorbener Maler und Malerinnen der Pfalz aus dem letzten Jahrhundert. Auch bekannte Künstler wie Max Bergmann, Max Slevogt und Otto Dill sind mit Originalbildern in den Galerieräumen vertreten.

Es sind Kunstwerke auf Leinwänden und Papieren die von Christel Abresch, Jakob Baqué, Max Bergmann, Heinz Brzoska, August Croissant, Otto Dill, Hanns Fay, Edvard Frank, Heinz Friedrich, Florian Frieling, Karl Graf, Walter Gräber, Albert Haueisen, Ria Kern, Herbert Lorenz, Marie Strieffler, Max Slevogt, und anderen Künstlern erschaffen wurden und nach wie vor von Liebhabern gesucht werden.

Die Ausstellung läuft bis zum 23. Februar 2020 und ist mittwochs bis freitags von 10-12 und 15-18 Uhr, sowie sonntags von 15-17 Uhr geöffnet. Montags, dienstags und samstags ist die Verkaufsausstellung nur nach Vereinbarung geöffnet. Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 06323-2891.

Archiv Heimat - Projekt Zukunft

gemeinsame Ausstellung Lutz Schoenherr und Stefan W.Kunze

Termin: 21.10.2019 bis 31.01.2020

Beginn: Öffnungszeiten jederzeit nach Vereinbarung

Internet: https://stefanwkunze.de bzw. https://graphic-art-work.com.

E-Mail: 0162 2176409 (Schoenherr) bzw. 0176 21927826 (Kunze)


Unter diesem Titel eröffnen die beiden Edenkobener Künstler Stefan W. Kunze und Lutz Schoenherr eine gemeinsame Atelier-Ausstellung. So unterschiedlich die Techniken und Schaffensweisen der beiden sind - Kunze ist der Malerei überwiegend mit Eitempera und Zeichnung verpflichtet, Schoenherr übersetzt Grafik in Siebdruck, verbindet das Werk bei genauerem Hineingehen in die Thematik jedoch einige Überraschungen. So ist eine Zeitachse erkennbar, kommunikative Elemente der künstlerischen Auseinandersetzung werden extrahiert, separiert, gebündelt und neu formatiert.

Info: Vernissage am Samstag, 19.10.2019, 15-19 Uhr. Weinstraße 31, 67480 Edenkoben. Öffnungszeiten bis Ende Januar 2020 nach telefonischer Vereinbarung unter 0162 2176409 (Schoenherr) bzw. 0176 21927826 (Kunze) oder über die Webseiten https://stefanwkunze.de bzw. https://graphic-art-work.com.