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Friedensdenkmal

Das Denkmal hat eine offene Ehrenhalle und ist mit den Eingangsflügeln ein recht ornamentaler Bau, von dessen Dachterrasse man einen weiten Blick in die Rheinebene hat.
Die Halle zeigt die Büsten und Medaillons von Fürsten, Staatmännern und Militärs der Reichsgründungszeit, die figürliche Darstellung der Einigung von Nord und Süd unseres Vaterlandes und die Wappen der Bundesländer; sehr schön ist das allegorische Deckenmosaik und eindrucksvoll der Herold hoch zu Roß mit der emporgestreckten Friedenspalme.

Der Werderberg wurde gewählt, weil man von dort aus die Signale des Sieges über die Franzosen, die in Straßburg gegeben wurden, sehen konnte.
Bei der Reiterfigur handelt es sich um einen nackten Jüngling, der einen Ölzweig in der Hand hält und als Zeichen des Friedens emporstreckt.
Das Denkmal wurde von August Drumm, einem Bildhauer aus Ulmet bei Kusel gestaltet und in den Jahren 1893–1899 im Auftrag des Prinzregent Luitpold von Bayern erbaut.
Im Rahmen der Erbauung des Denkmales wurden der Berg und der Platz, auf dem das Denkmal steht, zu Ehren des preußischen Generals Karl-Friedrich Wilhelm Leopold August Graf von Werder in „Werderberg“ benannt.

Heute ist das am Rande des Pfälzerwaldes gelegene Denkmal beliebtes Ausflugsziel für Familien. Im Jahr 1989, 90 Jahre nach der Erbauung, wurden das Denkmal und die Waldgaststätte zu neuem Leben erweckt. Zudem dient der Werderplatz vor dem Denkmal, von dem aus man Ausblick auf die gesamte Rheinebene hat, als Veranstaltungsort für öffentliche und private Veranstaltungen. Seit dem Jahre 2008 findet jährlich ein Open-Air-Festival statt, welches von 1000–2000 Zuschauern besucht wird.


Koordinaten:
49°16'37.8"N 8°05'14.2"E
49.277154, 8.087287

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